Eine illustre Gruppe von Mitgliedsfrauen, zum Teil mit ihren Partnern, und Frauen, die unser Netzwerk einmal ganz unverbindlich kennenlernen wollten, hatten Zeit und waren mit dabei. Wir haben die letzten Sommertage genutzt, uns gemeinsam die aktuelle Ausstellung „Nacht und Tag“ des bekannten Hollywood-Schauspielers, Armin Mueller-Stahl, auf Schloss Moyland anzusehen. In zwei Kleingruppen konnten wir erleben, wie präzise der Schauspieler auch in seiner Profession als Künstler Beobachtungen festhalten kann. Der heute 95-jährige malt noch täglich. Er hat Geschichte und Zeitgeschehen mit seinem Pinsel festgehalten für die Ewigkeit. Seine Porträts erinnern u.a. auch an jüdische Persönlichkeiten. Sie zeigen seine Sehnsucht nach gesellschaftlicher Vielfalt und Zusammenhalt. 1930 in Tilsit geboren, erlebte er den 2. Weltkrieg als Kind und Jugendlicher. Nach Kriegsende lebte Armin Mueller-Stahl in Prenzlau und Berlin und wirkte zunächst als Schauspieler in der ehemaligen DDR. Starke Filmszenen, wie in „Nackt unter Wölfen“ von 1963 zeichneten den Charakterdarsteller schon frühzeitig aus. Nach der Ausbürgerung von Wolf Biermann zeigte er sich irritiert von der dortigen Politik und wurde prompt mit einem Berufsverbot belegt. 1980 wurde sein Ausreiseantrag genehmigt und er siedelte in die Bundesrepublik über. Hollywood entdeckte in ihm schnell den „Typus des Deutschen“ und so nahm seine Karriere weiter Fahrt auf. In starken Filmen zeigte Mueller-Stahl gleichzeitig seine empfindsame Seele. Was ihn berührte, hielt er zeichnerisch fest, in Notizen und Bildern, die er selbst zwischen den Regieanweisungen am Filmset machte. Emotionen sind es , die ihn berühren und die er festhalten will. Auf Leinwand, wie auch auf Regieanweisungen und Textauszügen zu aktuellen Filmen.
So ist Armin Mueller-Stahl, der doch zunächst professioneller Geiger werden wollte, heute bekannt für seine Kunst als Schauspieler, wie als Maler.
Wir lassen uns inspirieren und sind berührt von dem Wechselspiel zwischen Text und Bild. Sie sind bunt und heiter, mal eben auch ganz nebelverhangen oder traurig.
Ein schöner Beginn, unseren Netzwerktag miteinander zu starten. Wir sind um die 40 Leutchen und da ist sofort das bekannte gute Miteinander zu spüren. Alle sind mit allen im Gespräch.
Kunstgenuss macht hungrig auf mehr und so wandern wir gemeinsam zum Restaurant „POST MOYLAND“, wo Katja und Janes uns mit ihrem Team schon erwarten, denn Sommerzeit ist halt Genusszeit. 2026 feiern Beide ihr 10-jähriges Gastroengagement. Begonnen hatte alles im Aussichtsturm Kleve. Die Gerichtskantine kam schnell hinzu, dann wechselten sie in den Land-Golf-Club nach Moyland, überstanden mit kreativem Engagement die Corona-Krise und entdeckten schließlich für sich das herrliche Ambiente des historischen Restaurants „Post Moyland“
Wir staunen über die herrschaftlichen, farbenfrohen Räumlichkeiten und spüren, dass hier Gastfreundschaft Zuhause ist. Der idyllische Garten scheint bei den heutigen Temperaturen nicht der richtige Ort für uns zu sein und so finden wir innen Platz und lassen uns kulinarisch – bei guter Weinbegleitung – verwöhnen. Die aktuelle Speisekarte bietet „Kleinigkeiten“ an, die gleich dazu einladen, zwei davon zu bestellen. Das erfreut so manch eine von uns und so langen wir kräftig zu. Unsere Erwartungen wurden übertroffen; Janes ist ein Meister seines Faches und diese „Kleinigkeiten“ sind nicht nur für das Auge fein zu sehen, sie schmecken ganz ausgezeichnet. Grund genug, das Restaurant weiterzuempfehlen. Das freut auch Katja, denn Ziel unseres Netzwerkes ist ja auch, Geschäfte miteinander zu machen.
FAZIT des SOMMERTAGES: Wir haben gute Kontakte vertieft, Neue hinzugewonnen und gemeinsam einen wunderbaren Tag genossen.
Dankeschön an Katja und Janes, die uns so sehr verwöhnt haben und an alle, die das Miteinander so bunt und vielfältig gemacht haben!
Bildergalerie
Text: Barbara Baratie
Fotos: Rebecca Han
2. ZONTA Charity Golf Turnier